Die Idee: Eine europäische Skulpturenstraße des Friedens

Bei der „Skulpturenstraße des Friedens“ handelt es sich konkret um zwei Strecken. Die West-Ost-Straße verbindet die normannische Küste mit Moskau, die Nord-Süd-Straße Amsterdam mit den Pyrenäen. Sie kreuzen sich in Auvers-sur-Oise (bei Paris).

Das Grundkonzept, eine Kette begehbarer „Skulpturentürme“ als Begegnungszentren in der Landschaft zu errichten, stammt aus dem Jahr 1936 und wurde von dem jüdischen Künstler Otto Freundlich entwickelt. Otto Freundlich wurde 1943 von den Nazis im Konzentrationslager Sobibor (Polen) ermordet. Nach dem Zweiten Weltkrieg aktualisierte seine Lebensgefährtin Jeanne Kosnick-Kloss das Konzept, indem sie es, wie oben beschrieben, konkretisierte. Allerdings passierte damals nicht viel.

1978 griff der Bildhauer Leo Kornbrust, der bereits 1971 ein internationales Bildhauersymposion bei St. Wendel organisiert hatte, Freundlichs Idee auf. Bis heute arbeitet er an deren Umsetzung.
Der erste Schritt war die Schaffung einer 25 km langen „Straße der Skulpturen St. Wendel“ (aktuell 58 Skulpturen), in die die 1971 entstandenen Werke integriert wurden.

Im Laufe der Jahre schlossen sich europaweit etliche Bildhauerprojekte und Kulturinstitutionen der Initiative an. Mittlerweile stehen über 400 Skulpturen auf der gesamten, etwa 4000 km langen Strecke. Es werden immer wieder neue Partnerschaften geschlossen. Die „Straße des Friedens“ wächst weiter.

 

das geht nur langsam

Dokumentarfilm von Gabi Heleen Bollinger

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Leo Kornbrust

Online: Website über Leo Kornbrust und Felicitas Frischmuth

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Die "europäische Skulpturenstraße des Friedens“ ist ein Kunstprojekt, dessen Existenz wir dem Bildhauer Leo Kornbrust zu verdanken haben. Der vor mehr als 35 Jahren damit begonnen hatte, zusammen mit Künstlerkollegen Skulpturen in der freien Landschaft zu erarbeiten. Dieses Vorhaben hat sich im Laufe der Jahre zu einem Projekt von internationaler Bedeutung entwickelt

Mail: info@strassedesfriedens.com